
Ein Fenster ist kein Regalprodukt. Es wird für genau eine Öffnung gefertigt, und diese Öffnung muss vorher exakt bekannt sein. Deshalb steht am Anfang jedes Auftrags nicht die Bestellung, sondern das Aufmaß.
Warum eigene Maße nur ein Anhaltspunkt sind
Viele Kunden messen vorab selbst — verständlich, denn man möchte eine Vorstellung von den Kosten bekommen. Für ein erstes, grobes Angebot reicht das oft aus. Für die Bestellung reicht es nicht.
Selbst gemessene Maße beziehen sich meist auf den sichtbaren Rahmen, nicht auf die tatsächliche Rohbauöffnung. Putzstärken, schiefe Laibungen und alte Anschlüsse bleiben unberücksichtigt. Wird ein maßgefertigtes Element auf falscher Grundlage bestellt, lässt es sich nachträglich nicht anpassen.
Wenn Sie uns Maße nennen, nehmen wir sie gern als Ausgangspunkt für eine erste Einschätzung. Verbindlich wird das Angebot, sobald wir selbst gemessen haben.
Was beim Aufmaß passiert
- Wir messen jede Öffnung einzeln — Breite, Höhe und die Tiefe der Laibung
- Wir prüfen, wie gerade und wie lotrecht die Öffnung tatsächlich ist
- Wir klären den Anschluss innen und außen sowie die Situation der Fensterbank
- Wir notieren Öffnungsart, Anschlagseite und Griffposition je Element
- Wir sehen uns an, wie die Elemente am Montagetag ins Gebäude kommen
Erst danach wird bestellt
Erst wenn das Aufmaß steht und Sie das Angebot freigegeben haben, gehen die Elemente beim Hersteller in Bestellung. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber häufig abgekürzt — und genau daraus entstehen die meisten Probleme auf der Baustelle.
Das Aufmaß ist Teil unserer Leistung
Für den Aufmaßtermin müssen Sie nichts vorbereiten außer den Zugang zu den Räumen. Wir kommen zu Ihnen nach München oder in den Umkreis, nehmen die Maße auf und erstellen Ihnen anschließend ein schriftliches Angebot — kostenlos und unverbindlich.


